Die Idee
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Warum ein Mentoring Programm für JungunternehmerInnen im Franchising?
Immer mehr Frauen steigen in Österreich in Franchise-Systeme ein. Von insgesamt 5.600 Franchisenehmern sind bereits 35 Prozent Frauen - im Dienstleistungssektor liegt ihr Anteil sogar bei 38 Prozent. "Diese Unternehmensform kommt den Bedürfnissen der Frauen sehr entgegen. Familie und Beruf lassen sich gut vereinbaren", meint dazu Gabriella Hauch, Institutsleiterin für Frauen- und Geschlechterforschung an der Universität Linz. Weil Franchising ein Netzwerk bietet, das gewisse Bereiche des Unternehmertums wie Marketing, Controlling oder Buchhaltung übernimmt, eignet sich dieses System für männliche wie auch für weibliche Selbstständige ideal, meint die Professorin Hauch: "Es bleibt mehr Zeit für die Familie - was für beide Partner ja ein Vorteil ist." (OTS0019 / 28.12.2005 / 09:04 / Channel: Wirtschaft / Aussender: Wirtschaftsnachrichtendienst) Die Erfahrung zeigt, dass nach wie vor junge Frauen mit dem Wunsch sich selbständig zu machen, vor größeren Hindernissen stehen und sich mit höheren Anforderungen konfrontiert sehen als männliche Jungunternehmer. Jungunternehmerinnen kämpfen noch immer mit Stereotypen und Vorurteilen bei Finanzierungs- und Förderungsstellen und werden fast oder gar nicht utnerstützt. "Es war, als ob man gegen Windmühlen ankämpft" berichtet Natascha Egel, Geschäftsführerin und Inhaberin der Wundervoll GmbH. Jahrelang war Natascha Egel in der Werbe- und Marketingbranche tätig und konnte auch ausreichende Erfahrung in verantwortungsvollen Positionen soei in Führungspositionen sammeln. Irgendwann kam der Punkt, an dem sie sich entschloss, ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen und machte sich selbstständig. Die professionelle Marketingfrau recherchierte und stieß auf das innovative und trendige Kosmetik-Konzept "Wax in the City". Es verstrich wertvoller Zeit, bis sie schließlich auf ein Bankinstitut stieß, welches sich seriös mit dem von ihr vorgelegten Konzept auseinandersetzte und sie in ihrer Selbständigkeit unterstützen wollte. Bis es jedoch soweit war, stieß Natascha Egel leider mehrfach auf Ignoranz und Unverständnis und wurde als Frau nicht ernst genommen. Heute werden in Politik und Wirtschaft immer mehr Stimmen laut, die die Einführung einer Frauenquote in Führungsetagen fordern. |
